Mehrere Hundert Mal haben sie für andere Arbeitsplätze der Zukunft geplant, jetzt bauen sie erstmalig für sich selbst: In Bielefelds Schillerstraße 81 entsteht gerade der Neubau des Ingenieurbüros Schröder & Partner. Nächstes Frühjahr ist Einzug. Erst dann wird auch das 40-jährige Jubiläum gefeiert.

Sebastian Koch (32) verstärkt seit Februar 2019 das Team des Ingenieurbüros Schröder & Partner. Der gelernte Informationselektroniker aus Enger hatte nach seiner Ausbildung ein Studium der Elektrotechnik begonnen. Bei Schröder & Partner bekam er das Angebot, in das Zeichenbüro zu wechseln. Dort startete er ein dreimonatiges Praktikum – und blieb. „Dank meiner Kolleginnen und Kollegen habe ich mich schnell in die neue Aufgabe hineinfinden können“, spart Koch nicht mit Lob. Das „Learning by Doing“ liege ihm mehr als das Studieren. Zufrieden mit dem Versuch des Quereinsteigens zeigt sich auch Partner Uwe Burstädt: „Können kann man lernen. Entscheidend für den Erfolg ist aber die Motivation.“

Ohne Zusammenarbeit über die Grenzen der Disziplinen hinweg lassen sich die großen Fragen der heutigen Wissenschaft nicht mehr beantworten. Das ist auch für den Laien verständlich. Jedoch eine große Herausforderung für alle, die innovative Forschungsgebäude planen und realisieren. Ein neues Meisterstück hat jetzt das Bielefelder Ingenieurbüro für Elektrotechnik, Schröder & Partner, abgeliefert: Vor wenigen Tagen wurde in der Hauptstadt der Neubau des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie (BIMSB) durch Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet. Die Besonderheit des 16 Teams starken Forschungs-Hub am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin: Hoch flexible, weil projektbezogen genutzte Labore, in denen die theoretische und die experimentelle Arbeit der krankheitsbezogenen Genforschung nebeneinander stattfinden.

Jan Wöhning, der sich seit mehr als sieben Jahren im Ingenieurbüro Schröder & Partner unter anderem mit dem Thema Licht beschäftigt, hat jetzt die Prüfung zum „DIN-Geprüften Lichttechniker Innen- und Außenbeleuchtung“ abgelegt. Die Prüfung wurde im Dezember 2017 beim DIN CERTCO in Berlin erbracht. Mit dem Zertifikat bewies Jan Wöhning, dass er die Qualitätsanforderungen an einen Lichttechniker gemäß den deutschen DIN-Normen 67517 und DIN 67518 erfüllt.