Sitzen in Sri Lanka fest, weil Italien die Grenzen wegen des Corona-Virus geschlossen hat: Jennifer Krist und Felix Varga wollten eigentlcih in Kürze ihre Rom-zumDom-Spendenradtour starten. Die muss jetzt warten.

Jennifer Krist und Felix Varga haben eben ihre Spenden-Radtour gegen die Vermüllung der Weltmeere abgesagt. Grund ist der Corona-Virus. Felix schreibt uns per E-Mail aus Sri Lanka: „Ganz Italien wird zur Zeit abgeriegelt, sodass die Ein- und Ausreise ohne zwingenden Grund nicht möglich ist. Wir bedauern diese Entscheidung treffen zu müssen und hoffen auf Verständnis unserer Sponsoren, Spender und Unterstützer.“ Sie wollen Ihre Radtour „Vom Rom zum Dom“ aber nicht ganz abschreiben: „Das Jahr 2020 ist jedoch noch lang und wir versuchen einen neuen Termin oder einen neuen Startpunkt für die Alpenüberquerung zu finden, sobald sich die Situation entspannt hat.“ Bleibt uns von Schröder & Partner nur, gute Wünsche an die beiden Weltreisenden zu senden. Uwe Burstädt: „Bleibt gesund und fit – die Welt braucht heute wie morgen Initiativen wie Eure, die auf die Missstände hinweisen!“ , Mitte April werden Felix Varga und Jennifer Krist nach einem Jahr erstmalig wieder nach Deutschland zurück kommen.

Wollen mit einer Radtour über die Alpen Unterstützer gewinnen für ein Handeln gegen den Plastikmüll in den Weltmeeren: Jennifer Krist aus Troisdorf und Felix Varga aus Bad Salzuflen.

„Auch wenn wir davon in OWL wenig mitbekommen, Plastikmüll in den Weltmeeren ist auch unser Problem“, das sagt Uwe Burstädt, Partner bei Schröder & Partner. Das Bielefelder Ingenieurbüro für Elektroplanung unterstützt die Spenden-Radtour „Von Rom zum Dom“, mit der Felix Varga (26, Foto rechts) und Jennifer Krist (25) auf das Problem Plastikmüll in den Weltmeeren aufmerksam machen wollen. Der Maschinenbauingenieur aus Bad Salzuflen und seine Freundin aus Troisdorf sind seit April 2019 auf Weltreise. Im März starten sie letzte Etappe von der italienischen Hauptstadt Rom bis zum Kölner Dom. Die 1.835 Kilometer werden kein Zuckerschlecken, denn die beiden wollen über Mailand und Basel die komplette Alpenregion (11.000 Höhenmeter) mir Rad & Rucksack überqueren. Wann immer sie halt machen, wollen sie für die Umweltschutzorganisation One Earth – One Ocean e.V. werben. Dazu Felix Varga: „Wir haben auf unserer Weltreise so viele vermüllte Küsten und sterbende Meerestiere gesehen. Und viele Menschen in der Dritten Welt, die nicht wissen, wie sie des Problems Herr werden sollen. Wir Bewohner der Industrieländer dürfen bei dem Thema vermüllte Meere nicht länger wegsehen, wir müssen jetzt handeln.“ Wer die Reise der beiden Spenden-Radler verfolgen oder unterstützen will, findet alle Infos auf der Internetseite www.vonromzumdom.de und ihr Spendenkonto auf www.betterplace.org/f33816. Alles über die deutsche Initiative einer internationalen Meeres-Müllabfuhr finden Sie auf https://oneearth-oneocean.com/.

Luisa Sander (27, Foto oben), Ingenieurin für Elektrotechnik und seit sechs Jahren im Bielefelder Planungsbüro Schröder & Partner tätig, hat jetzt den weiterbildenden Masterstudiengang „Wirtschaft für Ingenieurinnen und Ingenieure“ mit Erfolg abgeschlossen. Zwei Jahre hat sie dafür neben der Arbeit an der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfsburg studiert. Ihr Abschluss ist ein Master of Business Studies for Engineers, kurz M.B.Eng.. Das entspricht dem früheren Titel Wirtschaftsingenieur. Im Ingenieurbüro Schröder & Partner ist Luisa Sander in der Projektleitung und -bearbeitung tätig. Zu ihren aktuellen Projekten gehört eine Klinikerweiterung mit Sanierung im Bestand. Luisa Sander hat im Januar 2017 bereits ein dreijähriges, praxisintegriertes Bachelor-Studium der Elektrotechnik abgeschlossen. Bei dem wechselte sie alle drei Monate zwischen den Vorlesungen an der Hochschule Minden und der praktischen Ausbildung bei Schröder & Partner.

Ein im wahrsten Sinne des Wortes innovatives Projekt dürfen wir mit unserer Arbeit bis 2023 mit begleiten: Der InnovationSPIN soll in den kommenden Jahren als Herz des Innovation Campus Lemgo (ICL) realisiert werden. Das Projekt, in dem der Kreise Lippe, die Kreis Handwerkerschaft sowie die Technischen Hochschule OWL als Bauherren fungieren, wird unser Ingenieurbüro mit der Planung von Elektrotechnik unterstützen.