Felix Varga am Splügen-PAss

Ende Juli konnte Felix Varga aus Bad Salzuflen endlich auf die Corona-bedingt verschobene Radtour „Von Rom zum Dom“ starten. Und zwar alleine, weil seine Partnerin Jenny Krist in ihrem neuen Job keinen Urlaub bekam. Am 30. Juli startete Felix mit dem Bus nach Rom, nach zwei Tagen zur Akklimatisierung ging es auf die 125 Kilometer lange, erste Etappe bis zum Lago di Bolsena – 10 Stunden bei 37 Grad im Schatten. Die Route führte Felix anschließend quer durch die Toskana über San Gimignano Richtung Pisa. Weiter ging die Tour durch La Spezia, Pavia, entlang des Lago di Como und über den Splügenpass (Foto oben) in die Schweiz. Und dann mit einem kleinen Abstecher nach Frankreich hinein dem Rhein folgend bis nach Köln. Am 23. August – drei Wochen nach dem Start in Rom – konnte Jenny ihren Felix in Köln in die Arme schließen – nach 1.800 Streckenkilometern und 13.800 Höhenmetern. Auf seiner Reise traf Felix immer wieder auf freundliche Gastgeber sowie interessierte Zuhörer, wenn er über sein ehrenamtliches Vorhaben berichtete. An Spenden gegen die Vermüllung der Weltmeere kamen 5.000 Euro zusammen – noch ein großer Erfolg für die beiden. Wir von Schröder & Partner freuen uns über eure Aktion und eure Erfolge! Ein Video über Felix‘ Empfang auf der Domplatte findet man auf Facebook unter https://www.facebook.com/projectleave/. Die gesamte Projektbeschreibung, die detaillierte Route sowie den Blog der beiden sind unter https://vonromzumdom.de/ zu finden.

Das Ingenieurbüro Schröder & Partner hat jetzt den Auftrag erhalten, die Elektrotechnik für die Umbauten und Erweiterungen der Hörmann-Niederlassungen in Berlin-Hoppegarten und Apfelstädt bei Erfurt zu planen. Die Hörmann-Gruppe ist Europas führender Anbieter von Türen und Toren. In 36 Werken in Europa, Nordamerika und Asien arbeiten insgesamt 6.000 Mitarbeiter. Hörmann betreibt 100 eigene Vertriebsstandorte in mehr als 40 Ländern und ist in 50 weiteren Ländern durch Vertriebspartner vertreten.  Hauptsitz ist Steinhagen in Westfalen.

Unweit unserer Haustür erarbeiten wir gerade das Energiekonzept für den Neubau der Hellingskamp-Grundschule im Bielefelder Stadtteil Schildesche. Die Architekten pussert kosch (Dresden) bilden die Dreizügigkeit mit drei Schulhäusern ab, die im Erdgeschoss miteinander verbunden sind. Die Dachflächen werden auch als Pausenfläche nutzbar sein. Die Grundschule und das Stadteilzentrum Helli werden durch eine einheitliche bauliche Struktur und das gleiche Fassadenmaterial verbunden. Gekoppelt werden Alt- und Neubauten auch durch eine gemeinsame Heiz- und Versorgungstechnik, für die bei uns sowie bei Reich + Hölscher jetzt die Pläne entstehen.

Mit dem ersten Spatenstich ist jetzt eines der engagiertesten Bauprojekte Bielefelds in die Realisierungsphase eingetreten: Die Grünheide, ein Wohnquartier auf 10 Hektar Fläche, davon 65.000 Quadratmeter Nettobaulandfläche. Im ersten Bauabschnitt entstehen 30 Mehrfamilienhäuser mit knapp 400 Mietwohnungen. Dazu 30 Doppelhaushälften, 15 Reihenhäuser und 9 Einfamilienhäuser sowie eine KiTa mit fünf Gruppen.

Der Anspruch des Projektentwicklers Amandla International GmbH & Co.KG (Unna) ist hoch. Geschäftsführer Lars Esser-Carius sagt: „Unter ‚Intelligente Architektur für ein Leben in guter Gemeinschaft‘ verstehen wir anspruchsvolle Lebens- und Wohnräume mit einem Umfeld zum Durchatmen, Verweilen und Spielen.“ Ziel ist es, Qualität, Wirtschaftlichkeit und Komfort mit Nachhaltigkeit und Ökologie unter einen Hut zu bringen.

In Kooperation mit den Haustechnik-Planern von Reich + Hölscher haben wir von Schröder und Partner ein innovatives Energiekonzept für das neue Wohnquartier erarbeitet: Mit einer Kombination aus Wasser-Luft-Wärmepumpen und Photovoltaik auf nahezu allen Dächern, soll eine weitgehende Unabhängigkeit von externer Energielieferung entstehen. So kann sowohl auf Anschlüsse an das Erdgas- sowie an das Fernwärmenetz verzichtet werden. Und die erzeugte Energie wird auch noch ausreichen, um E-Mobile zu laden. Nicht zuletzt gehört eine umfassende Digitalisierung des Wohnquartiers zu unserem Planungsumfang. Mehr Infos finden sich unter www.gruenheide-bielefeld.de.